Notebook-LogoLetztes Jahr habe ich mir aufgrund eines sehr günstigen Angebotes ein Acer Aspire One 110 Netbook mit 16GB SSD als “Festplatte” gegönnt. In letzter Zeit wurde es leider relativ selten genutzt, da die “Performance” der verbauten SSD (Samsung P-SSD 1800, max. 40MB/s Lesen, max. 10MB/s Schreiben) einfach grottig lahm ist. Dummerweise ist die verbaute SSD auch kein Standardformat, sondern ein eher ausgefallenes Format: 1,8″ mit PATA-Interface und ZIF-Anschluß. All zu viele Modelle, die genauso gebaut sind, gibts nicht. Einfach mal die SSD mit was Schnellerem ersetzen ist also nicht sooo einfach.

In den letzten Tagen bin ich auf FlashFire gestoßen, ein Tool was einen Schreibpuffer im RAM aufbaut. Damit soll sich die Performace der SSD verbessern lassen. Warum also nicht mal testen, kostet ja nix außer etwas Zeit. Und ich bin sehr positiv überrascht vom Ergebnis. Im Gegensatz zum Auslieferungszustand ist das Netbook jetzt relativ zügig und ohne Stockungen bedienbar. Auch mehrere Programme parallel zu nutzen ist kein Problem. Fast wie mit einer normalen Festplatte.

Hier der Benchmark des Auslieferungszustandes (Samsung P-SSD 1800):

Benchmark der Samsung P-SSD 1800 im Auslieferungszustand

Und der Benchmark des Auslieferungszustandes (Samsung P-SSD 1800) mit FlashFire:

Benchmark der Samsung P-SSD 1800 mit FlashFire

Ich werde mich aber wohl trotzdem mal noch nach einer Austausch-SSD umsehen. Super Talent hat da passende Modelle direkt für das Apire One 110 im Angebot, deren Leistungsdaten sehr gut aussehen (Modell FEM32GF13M, max. 80MB/s Lesen, max. 40MB/s Schreiben). Mal sehen was dann noch an Geschwindigkeitszuwachs heraus zu kitzeln ist.

Nachtrag vom Juni 2010: Seit einiger Zeit werkelt eine Super Talent FEM32GF13M im Netbook. Zusammen mit FlashFire kommen die Schreib- und Lesewerte in Regionen, wo sie vom maximal möglichen Durchsatz des PATA-Interface begrenzt werden. Oder anders ausgedrückt: Einfach nur geil….

Benchmark der Super Talent FEM32GF13M mit FlashFire

Mittlerweile habe ich kein Windows mehr auf dem Netbook, nur noch Kubuntu-Linux. Selbst ohne Flashfire sind die Lesewerte nicht schlechter. Das Schreiben geht etwas langsamer, allerdings ist dies im normalen Betrieb nicht spürbar. Selbst ein Suspend-to-Disk dauert nur wenige Sekunden. Ich mag keine Rechner mehr ohne SSD haben…

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