Neulich hatte ich wieder mal das Problem, das ich ein unter Linux mit OpenOffice 3.0 erstelltes Dokument unter einem Windows-System drucken musste (wobei der Weg von welcher zu welcher Plattform hier egal sein soll). Prinzipiell geht das ja an sich wunderbar, da ja OpenOffice auf vielen Plattformen zur Verfügung steht. Problematisch wird es allerdings immer dann wenn ausgefallene Schriftarten zum Einsatz kommen, die auf der anderen Plattform nicht zur Verfügung stehen. Theoretisch wäre ja PDF/a als Dateiformat genau für solche Zwecke die ideale Lösung, da es ja genau für sowas gedacht ist. Praktisch scheint der PDF/a-Export von OpenOffice aber noch einige Macken zu haben, da sich die erzeugten PDF-Dateien unter Windows mit dem Adobe Reader nicht öffnen lassen. Ich habe dann folgenden Lösungsansatz gewählt, der zwar nicht ganz so elegant, aber praktikabel und zum Ziel führend ist:

  • Export der Dokumente unter Linux aus OpenOffice im PDF-Format (nicht PDF/a).
  • Import der erzeugten PDF-Dateien in Gimp. Hierbei bietet Gimp verschiedene Importparameter an, die entsprechend gesetzt werden sollten:
    • Import jeder Seite in eine separate Datei.
    • Anpassen der dpi-Zahl an die gewünschte Ausgabeauflösung. Hier haben sich bei mir 300dpi (normale Dokumente) und 600dpi (für hochwertige Prints) bewährt.
  • Abspeichern der einzelnen Seiten als JPEG (oder beliebiges anderes Bildformat).
  • Druck der erzeugten Bilddateien von der Zielplattform aus.

Da die Bilddateien keinerlei Abhängigkeiten mehr haben zu irgendwelchen multimedialen Objekten sind diese dann problemlos auf jede Plattform portabel.

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