ATI Mobility Radeon 2600 HD unter Linux mit radeonhd-Treiber
Geschrieben von Uwe in ComputerWie unter Acer Aspire 7720G mit Dualhead-Betrieb unter Linux beschrieben betreibe ich mein Notebook schon längere Zeit im Dualhead-Betrieb unter Linux. Seit einiger Zeit häufen sich allerdings diverse Grafikprobleme, die offensichtlich auf den proprietären ATI-fglrx-Treiber zurückzuführen sind. Hauptsächlich äußerten sich die Probleme darin das in beliebigen Browsern und auch anderen Applikationen das Scrollen sehr ruckelhaft verlief. Manchmal kam es zu einem Quasi-Freeze der grafischen Oberfläche. Quasi deshalb weil sich zwar nichts mehr mit der Maus bedienen ließ, aber sich die Programme wenigstens noch über die entsprechenden Tastenkombinationen regulär beenden ließen. Das Ganze hat mich in den letzten Tagen so sehr genervt, das ich mich mittlerweile vom fglrx-Treiber getrennt habe und auf den quelloffenen radeonhd-Treiber umgestiegen bin.
Hier der Vollständigkeit halber die lauffähige xorg.conf fürs Archiv:
Section "Device" Identifier "ATI Default Card" Driver "radeonhd" VendorName "ATI Technologies, Inc." BoardName "Mobile Radeon HD2600" Option "monitor-DVI-D_1" "SecondDisplay" Option "monitor-PANEL" "FirstDisplay" Option "RROutputOrder" "PANEL" EndSection Section "Monitor" Identifier "FirstDisplay" VendorName "Acer Laptop LCD Display" ModelName "LCD Panel" EndSection Section "Monitor" Identifier "SecondDisplay" VendorName "Eizo 2231SW LCD Display" ModelName "LCD Panel" Option "RightOf" "FirstDisplay" EndSection Section "Screen" Identifier "Default Screen" #Monitor "Configured Monitor" Device "ATI Default Card" DefaultDepth 24 SubSection "Display" Depth 24 ## This is superfluous and actually harmful with a ## static configuration. Enable for dynamic config only. Virtual 3120 1050 EndSubSection EndSection
Danach startet X mit entsprechend erweitertem Screen. Allerdings hat das externe, zweite Display eine höhere Auflösung als der interne Notebook-Monitor, und das schein der X-Server noch nicht sauber zu erkennen und umzusetzen. Mit xrandr kann man dies aber problemlos korrigieren indem man folgenden Befehl beim Anmelden automatisch ausführen lässt:
xrandr --output DVI-D_1 --auto --right-of PANEL
Dadurch werden die Monitore nochmals abgefragt und die Werte richtig gesetzt. Alles passt. Und alle Probleme sind verschwunden.
Für den Eigenbedarf sind die Device-Namen und Display-Auflösungen natürlich an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. xrandr liefert alle notwendigen Mittel um die gesuchten Werte abzufragen. Einfach mal xrandr –help ausführen.
Schlagwörter: Grafiktreiber, Notebook, Opensource, Radeon, Ubuntu, Unixartiges
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